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Weihnachtsspende an Flutopfer im Ahrtal

Weihnachtsspende an Flutopfer im Ahrtal

Auf staatlich zugesagte Soforthilfe wartete Familie Stephan aus Rech im Ahrtal bis zum 24.12.2021. Ihre Anträge hatten bis dahin den Status: In Bearbeitung.

Anstelle von Kundenpräsenten entschlossen sich die Firmen ABICON V&B GmbH, AUDIT GmbH, auditcert GmbH und ecozins-powered by AUDITcapital GmbH aus Gilserberg eine Geldspende in Höhe von 1.300 € an die junge Familie Stephan aus Rech im Ahrtal zu leisten, für die durch die verheerende Flutkatastrophe im Juni dieses Jahrs, die gesamte untere Etage ihres Wohnhauses Dazu fuhren Ute Becker-Hönig und ihr Kollege Tim Hünermann am Samstag, den 18.12.2021 nach Rech, um die Spende persönlich zu übergeben und bekamen einen erschütternden Eindruck von dem Ausmaß der Zerstörung, das selbst nach mittlerweile 6 Monaten dort immer noch vorherrscht. Die Familie freute sich riesig über die finanzielle Hilfe.

Evelyn Stephan, die im Juni schwanger war und im Oktober ihre Tochter Lotta zur Welt brachte, berichtete von der Nacht der Flut. Ihr Mann Dirk, Mitglied der freiwilligen Feuerwehr, war bereits ausgerückt, um an der Ahr Sandsäcke zu verteilen. Über Funk bekamen die Feuerwehrleute Bescheid, dass das Wasser bis zu 7 Metern steigen würde und sie sofort den Ort evakuieren müssten. Dirk Stephan berichtete weiter: „Plötzlich brach die Funkverbindung ab. Alle Bewohner hatten gerade mal zwei Minuten Zeit, um die wichtigsten Dinge zusammen zu packen und ihre Häuser zu verlassen, dann kam die Flut…“. Sie, und andere Einwohner des Ortes, retteten sich auf die Weinberge und mussten mit ansehen, wie die Flut ihr ganzes Hab und Gut mitrissen.

Der Ort Rech ist durch die Ahr geteilt und nur über eine Brücke verbunden. Die Brücke wurde von den gewaltigen Wassermassen mitgerissen und die Menschen linkseits der Ahr waren somit von der Außenwelt abgeschnitten. Es gab weder Trinkwasser noch Strom. Erst nach 3 Tagen wurden die Menschen aus der Luft durch einen Hubschrauber der Bundeswehr mit Lebensmitteln und Trinkwasser versorgt. „Ohne die vielen privaten Helferinnen und Helfer, sowie Unternehmen hätten wir das nicht geschafft“, sagte die Familie und sprach damit für alle Bewohner des Ortes.

„Man fühlt sich vom Staat im Stich gelassen.“ Bis dahin hat die Familie keine Hilfe durch die versprochenen finanziellen Unterstützungen bekommen. Und da ist die junge Familie leider kein Einzelfall!

Auch sechs Monate nach dem Unglück bietet das einst so schöne Weingebiet immer noch einen verheerenden Anblick.

Update:
Wir bekamen am 24.12.2021 die freudige Nachricht von Familie Stephan, dass sich mittlerweile der Status in: “In Auszahlung“ geändert habe. Dies glauben sie aber erst, wenn das Geld wirklich auf ihrem Konto eingegangen sei.

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